Herbsttagung der LaKoG RLP an der Uni Koblenz

Wahlen, Landesgleichstellungsprogramm und Zukunftsworkshop setzen zentrale Impulse

Koblenz, 30. Oktober 2025 – Die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Rheinland-Pfalz (LaKoG RLP) hat ihre Herbsttagung am 29. und 30. Oktober 2025 an der Universität Koblenz durchgeführt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung standen personelle Entscheidungen, die Vorstellung des Landesgleichstellungsprogramms Rheinland-Pfalz des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) sowie ein Zukunftsworkshop zur strategischen Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen.

Wahl einer stellvertretenden Sprecherin der Hochschulen für angewandte Wissenschaft

Im Rahmen der Tagung wurde die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Koblenz, Anne Quander, zur stellvertretenden Sprecherin der Hochschulen für angewandte Wissenschaft der LaKoG RLP gewählt.

„Mit Anne Quander gewinnen wir eine engagierte Vertreterin, die die Perspektiven der Hochschulen für angewandte Wissenschaft fundiert und konstruktiv in die Arbeit der LaKoG RLP einbringen wird“, erklärt Prof. Dr. Katharina Dahm (Hochschule Mainz), Sprecherin der Hochschulen für angewandte Wissenschaft.

Die neu gewählte stellvertretende Sprecherin betonte die Bedeutung der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit: „Ich danke für das Vertrauen und freue mich darauf, die Gleichstellungsarbeit an den Hochschulen für angewandte Wissenschaft gemeinsam weiterzuentwickeln und stärker zu vernetzen“, so Anne Quander.

Landesgleichstellungsprogramm Rheinland-Pfalz im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt der Herbsttagung war die Vorstellung des Landesgleichstellungsprogramms des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz. Das Programm verbindet dezentrale Maßnahmen der Hochschulen mit zentralen landesweiten Maßnahmen, um Gleichstellung strukturell zu stärken und nachhaltig zu verankern.

Die dezentralen Maßnahmen werden im Rahmen von drei Förderlinien umgesetzt:

  1. Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten in ihrer strukturellen und strategischen Arbeit,
  2. Fortbildung und Coaching der Gleichstellungsbeauftragten zur Stärkung ihrer fachlichen und persönlichen Handlungskompetenzen,
  3. Förderung von Wissenschaftlerinnen, insbesondere in Qualifizierungs- und Karrierephasen.

Zu den zentralen Maßnahmen zählen unter anderem Berufungssimulationen, die auf faire und transparente Berufungsverfahren vorbereiten, die Vernetzung der Hochschulen über landesweite Workshops sowie ein Writing Retreat für Doktorandinnen.

Die zentralen Maßnahmen stellte Ragna Heyne, Gleichstellungsmanagerin der Hochschulen in Rheinland-Pfalz, vor: „Das Landesgleichstellungsprogramm schafft einen verlässlichen Rahmen, der hochschulübergreifende Maßnahmen mit passgenauen Förderlinien an den einzelnen Hochschulen verbindet und so Gleichstellung wirksam voranbringt.“

Zukunftsworkshop der LaKoG RLP

Am zweiten Tag der Tagung fand ein Workshop zur weiteren Profilierung der LaKoG RLP statt. In mehreren Arbeitsphasen diskutierten die Mitglieder strategische Fragen, zukünftige Handlungsfelder sowie die Weiterentwicklung der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit.

„Im Workshop ging es uns darum, gemeinsame Prioritäten zu schärfen und Gleichstellungsarbeit vorausschauend weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die strategische Arbeit der LaKoG RLP in den kommenden Jahren“, betont Dr. Tanja Gnosa, Sprecherin der Universitäten und Gastgeberin der LaKoG-Herbsttagung 2025.

Dr. Tanja Gnosa und Prof. Dr. Katharina Dahm

Auch Prof. Dr. Katharina Dahm unterstreicht die Bedeutung des Formats: „Der Workshop hat wertvolle Impulse geliefert, um Gleichstellung an Hochschulen auch künftig wirksam, sichtbar und strukturell zu verankern.“

Die Herbsttagung der LaKoG RLP hat durch ihre inhaltlichen Schwerpunkte, Wahlentscheidungen und den Zukunftsworkshop wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz gesetzt. Der intensive fachliche Austausch und die gemeinsam erarbeiteten Perspektiven bilden eine tragfähige Grundlage für die weitere hochschulübergreifende Zusammenarbeit sowie für die strategische Ausrichtung der Landeskonferenz in den kommenden Jahren.

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